AIS-aLIVE Software

Die neue Praxisverwaltungssoftware „AIS-aLIVE“ wird eine Verbesserung der Qualität der Gesundheits- bzw. Pflegeversorgung erreichen.

Start

Das Arztinformationssystem „AIS-aLIVE“ ist seit Mai 2018 verfügbar. Es kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Besonderheiten

Spezielle Dienste für vernetzte Strukturen im Gesundheitswesen, z.B. vollautomatische Praxis-übergreifende Synchronisation von Patienten-individuellen Behandlungsdaten, Praxis-übergreifende Kontraindikationsprüfung bei der Medikation, usw.

Zulassungen/SW-Zertifikate

Das Arztinformationssystem „AIS-aLIVE“ wird zum Markteintritt sämtliche Zulassungen/SW-Zertifikate bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) besitzen.

Bestandteile der Software

Bestandteile der AIS-aLIVE Software

Die folgenden Softwarelösungen sind alle Bestandteil des Arztinformationssystems „AIS-aLIVE“ und bieten verschiedene Vorteile für Ärzte, Patienten und Krankenkassen.

AIS-aLIVE Praxis

AIS-aLIVE Praxis ist als KBV-geprüftes Vollsystem u.a. zuständig für die Dokumentation und Abrechnung aller Behandlungs- und Abrechnungsdaten mit Blanko-Formularbedruckung, Bild- und Dokumenten-verwaltungssystem.

AIS-aLIVE Sync

AIS-aLIVE Sync überträgt und synchronisiert Patienten-Daten Fach- und Bereichs-übergreifend in Echtzeit ohne regionale Beschränkung.

AIS-aLIVE AMTS

AIS-aLIVE AMTS ist ein leistungsfähiges Arzneimittel-Informations- und Sicherheitssystem mit Volltextsuche und Kontraindikations-Prüfung in Echtzeit.

AIS-aLIVE Patient

AIS-aLIVE Patient ist die Schnittstelle für den direkten elektronischen Dialog zwischen Ärzten/Praxen und Patienten.

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Arztinformationssystem

Warum AIS-aLIVE Software nutzen?

Verbesserung der Qualität der Gesundheits- bzw. Pflegeversorgung

Die neue Praxisverwaltungssoftware „AIS-aLIVE“ wird eine Verbesserung der Qualität der Gesundheits- bzw. Pflegeversorgung auf der Basis einer neuen vollautomatischen elektronischen Datensynchronisation zwischen den Behandlern/Leistungserbringern eines Patienten erreichen. Sie stellt für die Patienten im Vergleich zur gegenwärtigen „überall abgeschotteten Ist-Situation“ einen Quantensprung dar und ist die Basis für eine bessere Diagnostik und Therapie. Der Behandlungsprozess wird optimiert, die Dokumentationsqualität erhöht und der Ressourcenverbrauch (hier insbesondere im Vergleich zur „manuellen Kommunikation zwischen den Leistungserbringern“) erheblich vermindert. Die Informationsströme werden nicht mehr durch sektorale Grenzen abgehalten. Neue Versorgungskonzepte im Themenumfeld der Integrierten Versorgung lassen sich kostengünstig und mit hohem Individualisierungsgrad implementieren.

Zugriff auf Behandlungsdaten

Erstmalig kann der Patient direkt auf seine Behandlungsdaten zugreifen. Er kann mit den vielfältigen elektronischen Zugriffsmöglichkeiten auf seine Behandlungsdaten in den Stand eines „gleichberechtig Beteiligten“ versetzt und damit an allen Planungs- und Entscheidungsprozessen direkt beteiligt werden.

Vermeidung von Kontraindikationen

Es werden mit Hilfe eines digitalen Medikationsplans Kontraindikationen vermieden und darüber hinaus Patienten-Vollmachten elektronisch abgebildet.

Einsparchancen

Die Zielrichtung des Arztinformationssystem „AIS-aLIVE“ ist es, insbesondere die Kompetenz der Ärzte zu steigern. Sie sollen mit Hilfe von Einsparchancen und besseren Möglichkeiten zur Versorgung ihrer Patienten effektiver im Gesundheitswesen arbeiten können.

Optimierung der Behandlungsprozesse

Wesentliche Relevanz ist die Optimierung der Behandlungsprozesse zwischen den Ärzten durch:

Z
Zusammenführung verschiedener relevanter Daten
Z
Zeiteinsparungen bei (Weiter-) Behandlung
Die Basis dafür ist eine vollautomatische fach- und bereichsübergreifende Datensynchronisation strukturierter Behandlungsdaten. Das neue Arztinformationssystem „AIS-aLIVE“ bietet eine vollautomatische Datensynchronisation. Jeder Leistungserbringer wird elektronisch in Echtzeit umfassend über die aktuelle Medikation des Patienten informiert. Der im Arztinformationssystem „AIS-aLIVE“ integrierte praxisübergreifende Medikationsplan ist informelle Basis für die lückenlose Weiterentwicklung einer medikamentösen Behandlung. Aus der Datenlage lässt sich mit nur einem Mausklick ein neuer Medikationsplan unter Einhaltung der Vorgaben zum bundeseinheitlichen Medikationsplan gemäß § 31a SGB V generieren. Diese integrierte elektronische Lösung ist leistungsfähiger, als der gesetzliche „papierzentrierte“ Ansatz.

Die im Arztinformationssystem „AIS-aLIVE“ integrierte Kontraindikationsprüfung bezieht sämtliche verschriebene Medikamente ein. Die in § 31a SGB V definierte Untermenge von „drei“ Medikamenten, die überhaupt erst zum Druck eines Medikationsplans verpflichtet, ist nicht zielführend, da ein Patient auch bei 2 Medikamenten, wenn diese ausreichend heftig miteinander interagieren, Schaden nehmen kann.

Eine Evaluation durch eine wissenschaftliche Begleitung soll zeigen, dass über das Arztinformationssystem „AIS-aLIVE“ die Behandlungskosten wegen kontraindizierter Medikation, um 25 % reduziert werden können.

Darüber hinaus kann jeder Patient – und pflege-/hilfebedürftiger Patient über Bevollmächtigte – mit Hilfe des Arztinformationssystems „AIS-aLIVE“ eine Sicht auf die Inhalte seiner ePA – elektronische Patientenakte erhalten.

Einsparpotential von mehr als 10.000 € p.a

Der Einsatz des Arztinformationssystems „AIS-aLIVE“ führt zu einer erheblichen Einsparung an Arbeitszeit bei der Dokumentation und der Kommunikation unter den Leistungserbringern. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Begleitung wird das Einsparpotential einer Arztpraxis mit mehr als 10.000 € p.a. taxiert. Frei werdende Mittel aus dem Bereich „Verwaltung“ können in Richtung „Behandlungsqualität“ umgeschichtet werden.

Die Verfügbarkeit sämtlicher Behandlungsdaten zum genau richtigen Zeitpunkt an genau dem richtigen Ort wird ebenfalls zu Einsparungen im Bereich ASK (Ambulant-Sensitive Krankenhausfälle) führen. Es wird erwartet, dass sich mit dem Einsatz des Arztinformationssystems „AIS-aLIVE“ mehr als 1 % der Kosten im stationären Bereich einsparen lassen.

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Technische Lösung für Rechte nach § 630g BGB

Erstmalig wird mit dem Arztinformationssystems „AIS-aLIVE“ eine technische Lösung verfügbar sein, die es dem Patienten erlaubt, seine über § 630g BGB definierten Rechte kontinuierlich wahrzunehmen

Datenzugriff in Echtzeit
Der Patient kann elektronisch und in Echtzeit auf die ihn betreffende Behandlungsdokumentation zugreifen.
Virtuelles Behandlernetzwerk
Der Patient verfügt über sein eigenes virtuelles Behandlernetzwerk.
Volle Bestimmung
Der Patient bestimmt die Topologie seines Netzwerks; er kann weitere Leistungserbringer zu Mitgliedern erheben, er kann auch Mitglieder aus seinem Netzwerk entfernen, wenn er sie zukünftig nicht mehr aufsuchen möchte.
Vertrauenspersonen bestimmen
Der Patient kann, falls er selbst hilfebedürftig ist, Personen seines Vertrauens einzeln ermächtigen, seine Rechte stellvertretend wahrzunehmen. Hierzu sieht das Arztinformationssystem „AIS-aLIVE“ die Rolle eines „Vertrauten“ vor. Der Patient kann mehr als einen „Vertrauten“ bestimmen oder berufen. „Vertraute“ haben eine umfangreiche Sicht auf die Daten des Patienten.
Unterstützer bestimmen
Der Patient oder einer seiner „Vertrauten“ können „Unterstützer“ bestellen. Hier kommen ambulante oder stationäre Pflegekräfte genauso in Frage, wie Apotheker oder andere Leistungserbringer außerhalb des Spektrums der niedergelassenen Ärzteschaft (Physiotherapie, Logopädie…). „Unterstützer“ haben eine fachspezifisch eingeschränkte Sicht auf die Behandlungsdaten eines Patienten. Ein Apotheker sieht nur den (garantiert letzten vollständigen aktuellen) Medikationsplan. Die Sicht des Apothekers kann individuell durch den Patienten auf ICD-Codes und Laborwerte erweitert werden. Eine Besonderheit ist die Rolle des Klinikarztes bei stationären Behandlungen als „Unterstützer“: Ohne dass es einer Krankenhaus-spezifischen technischen Infrastruktur bedarf, hat der behandelnde Klinikarzt über jedes Internet-fähige Endgerät (Smartphone, Tablet, Laptop, PC) eine Sicht auf alle vorklinischen Diagnosen, auf Befund-, Medikations- und Labor-Daten usw.
Medizinische Notfallakte
Jeder Patient, der die Möglichkeiten des Arztinformationssystems „AIS-aLIVE“ für sich nutzt, verfügt weltweit über eine medizinische Notfallakte. Die Akte ist per SSL/TLS-gesichertem Portal verfügbar. Zusätzlich kann sich jeder Patient einen vollständigen Satz seiner Notfalldaten auf ein geeignetes Endgerät (bspw. Smartphone) laden und speichern. Der Patient verfügt damit „offline“ über seine aktuelle ePA.

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Flächendeckende Einführung

Vorteile für sämtliche GKV-Versicherte

Eine flächendeckende Einführung einer solchen Softwarelösung wie sie das Arztinformationssystem „AIS-aLIVE“ bietet, würde verschiedene Vorteile für sämtliche GKV-Versicherte bieten

Unmittelbar verfügbare Ergebnisse
Durch Datensynchronisation in Echtzeit verfügt jeder vom Patienten autorisierte Leistungserbringer über eine vollständige ePA des Patienten. Die Authentizität übermittelter Daten wird durch eine qualifizierte elektronische Signatur unterlegt (per HBA, technisch auch per QES mit nPA möglich). Von extern gelieferte Datensätze werden als „qualifiziert signierte Kopie“ in die eigene Datenhaltung unter Mandantentrennung eingepflegt und gehen dauerhaft in das Eigentum des Empfängers über.
Automatische Pflege der ePA
Arztbriefe schreiben sich im Ergebnis „automatisch“ (erheblicher Arbeitszeiteffekt), strukturierte Daten werden beim Nachrichtenempfänger automatisch in die zutreffende ePA des Patienten eingepflegt. Parallel werden alle Daten in Standard-Formaten (Bsp.: IHE/CDA-Definition), beispielsweise als „VHitG-Arztbrief“, übertragen. Die ePA ist sowohl beim Absender als auch beim Empfänger revisionssicher.
Erkennung von Kontraindikationsrisiken
Der praxisübergreifende Medikationsplan erkennt Kontraindikationsrisiken ab dem zweiten zur Verschreibung anstehenden Medikament (egal in welcher Praxis „das erste Medikament“ verschrieben wurde). Die Erstellung eines Medikationsplans gem. § 31a SGB V ist Bestandteil des Arztinformationssystems „AIS-aLIVE“.
Mittelbare Ergebnisse
Der Patient (und/oder sein/e Vertraute/r) steuert die Topologie seines Behandler-Netzwerks, die Behandler bringen die Inhalte ohne Doppelerfassung von Daten ein. Durch eine leistungsfähige Mandantentrennung wird zwischen „eigenen“ und „fremden“ Daten (optisch in der ePA) unterschieden. Wo immer sinnvoll wird die Mandantentrennung aufgehoben (Bsp.: Praxis-übergreifender Medikations-Check).
Langfristige Effekte
Ohne Mehrfach-Eingabe von Daten entsteht eine Lebens-begleitende ePA pro Patient, zusammengesetzt aus strukturierten durch den Leistungserbringer erhobener Daten und zusätzlich durch in Echtzeit in die ePA eingepflegte Daten fremder Leistungserbringer. Die ausschließlich lokal gespeicherten Daten können analysiert und ausgewertet werden, ohne die EDV-Anlage des Leistungserbringers zu verlassen.
Die fach- und bereichsübergreifende elektronische Synchronisation von strukturierten Behandlungsdaten erstreckt sich im Arztinformationssystem „AIS-aLIVE“ auf sämtliche Datentypen eines Behandlungsganges. Eingeschlossen sind:
Z
Prosa/Fließtexte, wie etwa Anamnese oder Befundtexte, auch komplette Arztbriefe „als Text“
Z
Dokumente im Standard-Format (PDF, WORD, EXCEL), Bilder in Standard-Formaten (DICOM-3, JPG, PNG), Videos in Standard-Formaten (z. Bsp. MP4).
Z
Strukturierte Daten, wie ICD-Codes, Medikamente immer unter Einschluss der Pharmazentralnummer, Laborwerte, sämtliche erhobenen physiologischen Messwerte eingeschlossen der Angaben zur Dimension oder Bezüge zu Normsystemen wie LOINC
Durch die patientenzentrierte virtuelle Netzbildung und die inhärente Datensynchronisation in Echtzeit verfügt jeder teilnehmende Leistungserbringerüber eine vollständige ePA des Patienten. Kontinuierliche Behandlungsprozesse lassen sich so ohne räumliche oder fachliche Barrieren abbilden.

Fragen zur Software?

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